loading
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

0180 11 88 888

Deutschland

+43 4245 6201

International

Festnetz EUR 0,039/Minute, Mobil maximal EUR 0,42/Minute

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Flachdachdämmung

Ähnlich wie bei den gängigen Arten der Dachdämmung, stellt auch die Flachdachdämmung keine einfache Aufgabe dar. Bei der Dämmung eines Flachdachs können verschiedene Varianten durchgeführt werden: Dämmung Warmdach, Dämmung Kaltdach und Dämmung Umkehrdach.

Für die Flachdachdämmung muss in jedem Fall ein besonderes Augenmerk auf die Dachkonstruktion gelegt werden. Die häufigsten anzutreffenden Dachkonstruktionen sind Dächer aus massiven Stahlbeton, Holzkonstruktionen oder leichte Trapezkonstruktionen.

Flachdach mit Kaltdach-Dämmung

Der Name dieser Dämmvariante für eine Flachdachdämmung klingt zunächst verwirrend, da man es durch Dämm-Maßnahmen eigentlich nicht kalt haben möchte. Zurückzuführen ist der Begriff "Kaltdach" auf eine kalte Luftschicht, welche zwischen Dämmschicht und Dachabdichtung als Hinterlüftung verbleibt. Besonders geeignet ist diese Dämmform für Flachdächer mit einer geringen Neigung, bei denen ausreichend Platz (30 - 50 cm) zwischen Raumdecke und Dachabdichtung vorhanden ist. 

In diesem Freiraum wird dann die Dämmung über eine Dampfsperrfolie auf der Raumdecke lückenlos eingeblasen. Ist noch keine Dampfbremse vorhanden, so kann diese auch nachträglich von unten angebracht werden, was den Aufwand aber natürlich deutlich erhöht. Auch hier ist es wieder wichtig, dass die Dampfbremse gegen die Außenwände ordentlich abgedichtet und die Dämmung ohne Wärmebrücken verlegt wird.

Zu beachten ist, dass über der Dämmung noch ein Luftspalt von mindestens 10-15 cm als Hinterlüftungsebene verbleibt, um eventuell anfallende Feuchtigkeit aus der Holzkonstruktion abzutransportieren. Diese Art der Dämmung ist für Flachdächer mit Holzkonstruktion gedacht, bei Betondecken bieten sich eher die folgende Variante an.

Flachdach mit Warmdach-Dämmung

Für eine Flachdachdämmung mit fast waagerechtem Dach bietet sich das sogenannte Warmdach an. Anders als bei einem Kaltdach verbleibt keine Luftschicht zwischen der Raumdecke und der Außenseite des Daches. Der Dämmstoff wird zwischen diesen beiden Schichten luftdicht eingeschlossen.

Dabei müssen die hohen Anforderungen an die Dichtheit des Daches berücksichtigt werden, da eindringendes Wasser nur schwer entweichen und somit zu Schimmelbildung oder Dämmstoffzerstörung führen kann.

Die erste Schicht (von Innen) eines Warmdaches bildet die Dampfsperrfolie, auf der der Dämmstoff aufgebracht wird. Über dem Dämmstoff wird eine Holzschalung in das Dämmsystem integriert, auf welcher die so wichtige Dachabdichtung aufgebracht wird. In den meisten Fällen kommen dabei Bitumenbahnen, welche miteinander verschweißt werden, zum Einsatz. Über der Dachabdichtung kann dann noch eine lose Kiesbettaufschüttung folgen. Diese ist jedoch nicht zwingend notwendig. Bei der Begehung oder Nutzung des Daches muss darauf geachtet werden, dass die Abdichtung nicht beschädigt wird.