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Bodendämmung

Ist der Fußboden im Erdgeschoss kalt und der Keller nicht beheizt, kommt normalerweise eine Kellerdeckendämmung zum Einsatz, da diese Methode mit dem geringsten Aufwand und günstigeren Kosten als die Bodendämmung verbunden ist. Ist der Keller jedoch sehr niedrig oder feucht, können Hausbesitzer auf eine Bodendämmung ausweichen.

Selbst verlegen sollten Hausbesitzer die Bodendämmung besser nicht. Denn damit es im Nachhinein keine Probleme mit Feuchtigkeit oder gar Bauschäden gibt, ist eine sorgfältige Verarbeitung sehr wichtig. Vor allem bei den Anschlüssen der Bodendämmung an die Wand muss fachgerecht gearbeitet werden. Damit keine Feuchtigkeit ins Erdgeschoss zieht, wird zuerst eine Dampfbremsfolie ausgelegt. Darauf werden trittfeste Dämmplatten verlegt. Welcher Dämmstoff hier zum Einsatz kommt, hängt von den Gegebenheiten des Hauses ab und von den persönlichen Vorlieben. Die Dämmplatten werden dann mit einem Estrich übergossen (Nassestrich) oder mit Deckplatten belegt (Trockenestrich). Darauf erfolgt dann der Fußbodenaufbau. Handelt es sich um einen so genannten Sparrenboden, das heißt eine Fußbodenkonstruktion aus Holzbalken, können die Zwischenräume der Sparren mit Zellulosedämmstoff ausgefüllt werden.

Trittschalldämmung

Durch Gehen, Laufen oder Springen wird der Fußboden in Schwingung versetzt. Diese Schwingungen werden von den Bauteilen weitergeleitet und in die unteren Räume als Schallwellen übertragen. Je träger eine Decke reagiert, desto geringer ist die Schallübertragung. Deshalb gibt eine Betondecke auch weniger Schall weiter als die leichtere Holzbalkendecke. Um bei einer Holzbalkendecke die Schallübertragung stark zu verringern, besteht die Möglichkeit, diese mit einer Zelluloseeinblasdämmung zu versehen. Bei dieser Art der Dämmung resultiert durch die flockige Struktur, dem fugenlosen Einbau und die hohe Einbaudichte ein hoher Reibungswiderstand - dadurch wird der Luftschall stark reduziert. Verstärkt wird dieser Effekt durch die hohe Verdichtung im Einblasverfahren, welches eine optimale Hohlraumbefüllung ermöglicht.

Schallschutz

Um Kraft für die Aufgaben des Alltags zu sammeln, benötigt der Mensch in seiner knapp bemessenen Freizeit Ruhe. In unserer hektischen Zeit, mit ständigen Hintergrundgeräuschen von Verkehr, Hifi-Anlagen und Mobiltelefonen, … wird diese Ruhe immer seltener und kostbarer.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Empfinden der Umgebungsgeräusche eine sehr subjektive Wahrnehmung ist. Zwei unterschiedliche Geräusche gleicher Schallintensität können sowohl als angenehm (Musik) als auch als unangenehm (Schlagbohrmaschine des Nachbarn) empfunden werden. Auch ein und die selbe Geräuschquelle kann bei verschiedenen Personen unterschiedliches Empfindungen auslösen (laute Musik in einer Disco). Unangenehme Geräusche bezeichnen wir als Lärm. Die Vermeidung dieser unangenehmen Geräusche ist die Aufgabe des Schallschutzes.

Der Zellulosedämmstoff ist aufgrund seiner Beschaffenheit ideal zur Absorption und Regulierung von Schall geeignet, verbessert somit den Schallschutz und leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Ruhe und schützt somit Ihre Gesundheit. Je nach Anwendungsbereich sorgt unser Zellulosedämmstoff dafür, dass der Lärm von außen nicht in das Gebäude eindringen kann, die Schallübertragung zwischen den Räumen gedämpft wird und die Nachhallzeit in den Räumen möglichst gering bleibt. Und das sowohl bei Luftschall, der beispielsweise durch laute Musik verursacht wird oder auch bei Trittschall, der auf „harten“ Bodenbelägen wie Parkett oder Laminat entstehen kann.